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Monopole

Die Privatsphäre ist unbezahlbar

Von Manuela Branz

Der Skandal bei Facebook im Zusammenhang mit Cambridge Analytica hat eine Debatte über die Datensouveränität der Internetnutzer ausgelöst. Von Daten als „Öl des 21. Jahrhunderts“ ist die Rede, Angela Merkel liebäugelt auf Grundlage eines jüngst von Wissenschaftlern erstellten Papiers („ „Should We Treat Data As Labor? Moving Beyond ‚Free’“) mit einer Art Datensteuer. „Die Bepreisung von Daten, besonders die der Konsumenten, ist aus meiner Sicht das zentrale Gerechtigkeitsproblem der Zukunft“, sagte Merkel auf einer Veranstaltung in Berlin ... weiterlesen ...

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Wankt das Google-Monopol?

Manuela Branz, Hannover, branz@suma-ev.de

Dass Monopole problematisch sind, wissen wir. Die Konzentration von Geld und Macht birgt ökonomische Risiken, aber auch Probleme, die das gesamte gesellschaftliche System betreffen, unser aller Leben. Im Roman „Circle“ von Dave Eggers (2014) wird beschrieben, wie dieses monopolistische System langsam Macht über alle Lebensbereiche der Protagonisten gewinnt, wie der Internetkonzern zum Zwecke totaler Kommunikation und Transparenz Strukturen verankert, deren antidemokratisches, ja totalitäres Potential sich bald schon offenbart. Auf Kritiker wird massiv Druck ausgeübt, Störenfriede werden schon mal mundtot gemacht. Diese Schreckensvision einer Überwachungsgesellschaft in Orwellscher Machart ... weiterlesen ...

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Stellungnahme des SUMA-EV im EU-Kartellverfahren gegen Google

Reply of SUMA-EV: Cases COMP/AT.39740 – Google – Google's revised proposed commitments, text of 21 October 2013

Since 2004, our organization „SUMA-EV - Association for Free Access to Knowledge“, has been working in the field of online search engines. As a non-profit organization we are committed to promote free access to knowledge for everyone, something which search engines play a vital part in. [...]
We first replied to the commitments offered by Google some month ago on 29th of July 2013, which we rejected. We now consider the new commitments offered by Google and sent to complainants and interested third parties by the European Commission on 21st of October 2013.

We consider these new commitments as even worse and counterproductive to the competion on a digital market than the foregoing ones. For this reason we pose the following five requests: ... weiterlesen ...

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Brief des SUMA-EV an die Europäische Kommission, "Google-Case"

Sehr geehrte Damen und Herren,

in Ihrer Pressemitteilung "Kartellrecht: Kommission bittet um Stellungnahme zu den Verpflichtungszusagen von Google zur Ausräumung wettbewerbsrechtlicher Bedenken" vom 25.4.2013 fordern Sie interessierte Dritte auf, zu den Verpflichtungszusagen von Google in den Bereichen Online-Suche und Suchmaschinenwerbung Stellung zu nehmen.
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Internet-Monopole regulieren?

Der folgende Text ist ein SUMA-EV Newsletter. Sie könnnen SUMA-EV Newsletter bestellen unter http://www.suma-ev.de/kontakt/suma-ev-newsletter-bestellen.html

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder, Freunde und Interessenten des SUMA-EV,

auf die Frage nach Alternativen im Internet könnte jetzt Bewegung kommen. Der Vice-CIO der russischen Suchmaschine Yandex (Vladimir Ivanov) hat auf der Konferenz "Bloß im Internet. Alternativen?" an der Freien Universität Berlin Klartext gesprochen. [...]

Internet-Monopoly

Europa redet zwar viel über das Internet, schaut aber weitgehend in die Röhre. Um die faktische Monopolbildung zu stoppen, hilft nur noch Regulierung. ... weiter lesen

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Warum ich G+ nicht will - die Fortsetzung

Googleplus - nein danke!
Mein voriger Blogeintrag "Google+ ... und warum ich es nicht haben will" vom 1.8.2011 hat Fortsetzungsgeschichten; eine ist die Reaktion der Googler und ihrer Gemeinde unter https://plus.google.com/101607164549546362845/posts/VFfWcwDAqij - eine andere kommt hier:

Mein Gastkommentar in der Internet World BUSINESS 17/11, S.46 vom 22.8.2011:

Kürzlich habe ich im SuMa-eV Blog einen Text mit der Überschrift "Googleplus - und warum ich es nicht haben will" [1] veröffentlicht. Die Reaktion war überwältigend: mehr als 2000 Leser dieses Beitrags in den folgenden 48 Stunden, Übernahme dieses Themas in etliche andere Diskussionszirkel, Mailinglisten usw. Dazu Beschimpfungen gegen mich als jemand "mit Schaum vorm Mund", als "Anti-Google Hetzer", als "Berufsdemonstrant" und dazu alles das, was mich ebenfalls nicht interessiert.

Was war da geschehen? Nun, Googleplus, kurz G+, ist der aktuellste hippeste Hype der gerade im Internet läuft. Sie, lieber Leser haben hoffentlich auch bereits einen Zugang? Denn: den Zugang gibt es nur auf Einladung - es muss also was ganz Besonderes sein. Jeder will da rein! Und dann, in so einer hippesten Hype Phase schreibt jemand, dass er da nicht rein will - das grenzt für die Google-Gläubigen dieser Welt an gotteslästerliche Worte. Es zeigt aber sehr schön, wie eng für viele Nutzer die emotionale Bindung an die Marke Google ist.

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Google+ ... und warum ich es nicht haben will

Seit ein paar Wochen gibt es einen neuen Hype im Internet. Endlich mal wieder. Der Hype heißt "Google+". Und er ist das "Facebook von Google". Nicht jeder darf herein, nur auf Einladung, es muss also was ganz besonderes sein. Die Zuwachsraten sind gigantisch, 20 Millionen neue Nutzer in nur 2 - oder waren es 4? - Wochen; die Google Aktie stieg um 10 Mrd. Dollar - oder waren es 20 Mrd.? - WOW! Alle Nerds wollen nur noch eines: endlich rein in G+, da spielt die Musik, da ist was los.

Ja, was ist denn da los? Facebook war ein ernsthafter Konkurrent gegen Google geworden. Facebook ist datenschutztechnisch betrachtet keinen Deut besser als Google, vielleicht sogar noch schlimmer. G+ ist technisch vielleicht sogar besser gemacht als Facebook. Und Google kann mit seiner bereits vorhandenen Kundschaft Millionen von G-gläubigen in kürzester Zeit in G+ reinziehen. Und hat einen ernsthaften Schlag gegen einen ernsthaften Konkurrenten gelandet.

Wenn der Schlag ein KO-Schlag gegen Facebook wird, dann wird auch dieser wesentliche Teil des Netzes endlich Google gehören; der Gigant ist wieder einen weiteren Schritt gigantischer geworden und er hat mal wieder gezeigt, wer das Sagen im Netz hat. Google kann dazu noch das tun, was Facebook nicht konnte: Facebook hat nur EIN Angebot im Netz - Google hat viele und kann all die dort schon vorhandenen Daten mit den neuen von G+ verknüpfen.

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Brief an die Enquete-Kommission Internet & digitale Gesellschaft des Deutschen Bundestags: Internet und globale Online-Konzerne

Aktuell - Update, Aufruf zur Unterstützung: Maßnahmen gegen die Vereinnahmung des Internet durch globale Online-Konzerne

Sehr geehrte Abgeordnete, werte Mitglieder der Enquete-Kommission Internet- und digitale Gesellschaft,

der SuMa-eV ist eine beim Deutschen Bundestag registrierte Organisation, die sich die Erhaltung des Pluralismus im Wissenszugang zum Ziel gesetzt hat (siehe dazu auch www.suma-ev.de/ziele/index.html). Dabei beobachten und kommentieren wir insbesondere Entwicklungen im Bereich der Suchmaschinen, die sich immer mehr zu den Flaschenhälsen der Wissensgesellschaft entwickeln. Denn Wissen, welches nicht gegoogelt werden kann - so scheint es zuweilen - existiert auch nicht.

Mit großem Interesse verfolgen wir vor diesem Hintergrund die Arbeit der Enquetekommission. Die Definition von vier Arbeitsgruppen zeigt, dass die Arbeit jetzt in die Tiefe gehen kann.

Wir möchten uns aber erlauben, auf ein Thema hinzuweisen, das in dieser Aufteilung möglicherweise ins Hintertreffen geraten könnte: Die zunehmende Vereinnahmung des Internet durch globale Online-Konzerne. Der SPIEGEL ist in seiner Ausgabe von vergangener Woche Nr.2/10.1.11 unter der Überschrift "Die Unersättlichen" auf dieses Thema eingegangen, dabei jedoch auf dem vor allem auf die Fragen des Datenschutzes.

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Zukunftsfragen des Internet: Uni Göttingen, 28.1.2011

Das Internet hat sich in den letzten Jahren drastisch verändert: das Netz ist von den Beinen auf den Kopf gestellt, denn die Global Player haben die Spielregeln übernommen. Wie können oder müssen Rechtssysteme darauf reagieren? Wer definiert neue Spielregeln? Wie müssen solche Regeln aussehen, ohne die Kreativität im Netz zu behindern?

Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigt sich die Tagung "Suchmaschinen zwischen Informationsfreiheit und Wissensmacht" an der Uni Göttingen am 28.1.2011.

Hier der offizielle Text der Ankündigung:

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Street View, Internet Monopoly und was dagegen zu tun ist, Interview "Neue-OZ", 19.8.2010

Interview Waltraud Messmann, Neue-Osnabrücker Zeitung, mit Wolfgang Sander-Beuermann, 19.8.2010 Tweet this

Für den Leiter des Suchmaschinenlabors an der Leibniz-Universität in Hannover, Dr. Wolfgang Sander-Beuermann, ist der Google- Kartendienst Street View „nur die Spitze des Eisbergs“. Seine Horrorvision: Globale Internetkonzerne wie Google übernehmen das Netz vollständig, und der Nutzer ist nur noch Konsument, „dem man möglichst das Geld aus der Tasche“ zieht.

Mit dem Kartendienst Street View hat Google jetzt auch die Politik gegen sich aufgebracht. Ist die Aufregung berechtigt?

Ja, ich halte diese Aufregung für sehr berechtigt.

Sie haben bereits vor Jahren vor der Supermacht Google gewarnt. Reagiert die Politik zu spät?

Ja, wieder einmal. Die gesamte Entwicklung, und dabei ist ja Street View nur die Spitze des Eisbergs, war vor Jahren bereits klar abzusehen.

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