Das digitale Wissen der Welt soll im Internet für jede/n erreichbar sein. Suchmaschinen sind ein wichtiger Weg, es erreichbar/er zu machen. Weitere Instrumente, wie soziale Netze, folgen. Diese Wege sind so wichtig, dass wir 2004 den SUMA-EV gegründet haben, um freien Wissenszugang sichern zu helfen.

SUMA-Kongress 2011 in Berlin, SUMA-EV Newsletter

Der folgende Text ist ein SUMA-EV Newsletter. Sie können SUMA-EV Newsletter abonnieren unter:
http://www.suma-ev.de/kontakt/suma-ev-newsletter-bestellen.html

Internet-Wirtschaft, Netzpolitik, Suchmaschinentechnologie und Awards

Internet-Wirtschaft, Netzpolitik, Suchmaschinentechnologie und die Verleihung der SUMA Awards 2011 waren die Highlights des diesjährigen SUMA-EV Kongress am 28.9.2011. Die angenehme Atmosphäre in der Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund in Berlin gab, wie in den vergangenen Jahren, einen angemessenen Rahmen. Dr. Niels Kämpny, Ministerialdirigent und Dienststellenleiter, hieß Konferenz und Teilnehmende herzlich willkommen und betonte sowohl sein persönliches, als auch das Interesse der Politik an den Themen des SUMA-EV.
Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund in Berlin
Statt einer Tagungsmappe mit viel bedrucktem Papier - wir nehmen das papierlose Büro ernst - sind die Vorträge und Diskussionen soweit vorhanden auf der Webseite des Kongresses für den Open Access verlinkt: http://www.suma-ev.de/forum2011/programm.html Dort ist auch das Medienecho nachlesbar.

Internet-Wirtschaft

Der Vormittag stand ganz im Zeichen der Internet-Wirtschaft und der Fragestellung "Wie kann man im Internet Geld verdienen?". Dr. Ferdinand Pavel vom Deutschen Institut für Wirtschaft gab einen Überblick über Geschäftsmodelle im Internet. Martin Sinner als Geschäftsführer der Preisvergleichssuchmaschine idealo.de und Gerhard Marz als Vorstandsmitglied der Bechtle AG füllten das Thema mit lebendigen Darstellungen, Problemen und Inhalten aus ihren Firmen.

SUMA Awards 2011

Preisträger der SUMA Awards 2011

SUMA-EV Kongress und Verleihung der SUMA Awards 2011 am 28.9.11 in Berlin

Experten aus der Internet-Wirtschaft berichten, wie sie mit ihrem Geschäftsmodell die Spitze ihres BusinessBranch erreicht haben. Der Vormittag und der frühe Nachmittag stehen damit ganz unter dem Leitmotto der Veranstaltung "Die Internet Wirtschaft - Geld verdienen im Internet". Am späteren Nachmittag stehen die Netzpolitik und parallel dazu technische Wege zum digitalen Wissen auf dem Programm.

AMEN. PRESS PACKAGE + is the real sympathic and artifical Berliner lifestyle + EVER. + AMEN. (Neues zum Berliner Start-Up)

YESSS. I´ve got it - the PressPackage of - AMEN. -

... mein erster Weg gestern führte zur Ausführungsseite www.getamen.com ... und ich musste wieder einmal meine Haupttugend aus der Schublade holen, wenn es um internet-dienste geht, Geduld Geduld Geduld, habe mich eingetragen, mir ein Glas Whiskey eingeschänkt und gelesen:

"Thanks for visiting. We're rolling out closed beta invites this week. Enter your details and we'll be in touch soon."

Also zielen wir hiermit - launch - nun auf diese unsere Woche!

Seis drum - habe mir dort -  https://getamen.com/about - PressPackage - heruntergeladen, und gleichzeitig die online Fotos der Akteure angesehen und den Spass in ihren Augen, stolpere anschließend über deren Business-Fotos in edlen Stoffen- und mit diesen geheimnisvollen 2 leeren Aktendeckeln unter Florian Webers Arm. Mit leeren Aktendeckeln, zur nächsten Finanzierungsrunde, oder um die Flut der vielen neuen Kontoauszüge zu bewältigen die erwartet werden vom 5-mio-Dollar Unternehmen ? - "Wir werden es erleben."

Themen: 

AMEN. (So Sei Es.) ... das neue Berliner Start-Up-Projekt (Social-Media) startet heute (?)

"This is the Best Place for Having an Opinion in the World. Amen."

(:= AMEN - the new Start-Up)

Dies ist der beste Ort um in der Welt einen Standpunkt (Meinung) zu haben. Amen.

((frei übersetzt))

zitiert nach: http://www.amenhq.com/

Wir hätten seit Monaten wieder einmal nichts erfahren, wenn uns heute (So) morgen nicht die Berliner Morgenpost Online mit ersten Informationen aus einem wohl sehr vertraulichen Interview von Benedikt Fuest mit AMEN-Gründern Felix Petersen, Florian Weber und Caitlin Winner.

Die Idee

Meinungen vertreten wir im internet stets, auch wir uns dessen nicht bewußt sind, AMEN will es wohl - stärker klarer polarisiert - pointieren. Eigene Meinung soll als Entscheidung die Bedeutungen bewerten. Uns zur Bewertung verpflichten.

Zitate aus dem Interview (s.u.): "Basierend auf dem Erfolg von sozialen Nachrichtendiensten, soll AMEN der Ort im Netz werden, an dem Nutzer eine definitive Meinung, ohne grosses Lavieren oder Herumreden, loswerden können." - Felix Petersen: "Amen soll es erlauben, die komplette Umgebung, das ganze Leben in Top oder Flop zu teilen."

Themen: 

unser SuMa-ev.de / value, worth and traffic estimation ..... grade reingespült! alle Achtung !

... grade reingespült:

UNSER suma-ev.de :

SUMA-EV

http://www.statshow.com/suma-ev.de

Zitat: "suma-ev.de has a global rank of #914,856

... It reaches roughly 15,630 users and delivers about 34,440 pageviews each month.

Themen: 

STROMVERBRAUCH von Suchmaschinen - Bsp. GOOGLE ............................... und Ihre Erfahrungen ?

Google Fakten, bzw. nach eigene Aussagen (?):
+ 2,26 Milliarden Kilowattstunden kWh - Google-Konzern (Suchdienst, Youtube, email-Dienst, +Dienst), gesamter Jahres-Stromverbrauch 2010 - lt. welt.de, ebenso folgende Angaben, s.d.
+ entspricht nach Google-Angaben weniger als 0,01 Prozent der weltweit verbrauchten Energie
+ Ausstoß von knapp 1,5 Millionen Tonnen CO2
+ > 75% durch Betrieb der Datenzentren + Verwaltung (Büronutzung)
+ Beantwortung einer Suchanfrage verbraucht 0,0003 Kilowattstunden Energie
+ Google: "100 Internet-Suchanfragen verbräuchten also so viel Strom wie eine 60-Watt-Glühbirne in 28 Minuten"
+ nach eigener Aussage: CO2-neutral seit 2007
+ Google: "... we’re helping to create 1.7 GW of renewable power." GoogleBlog, s.u.
+ Google: "Cloud Computing spart Strom" - Welt.de

+ Durchschnittlicher deutscher Jahres-Stromverbrauch eines Ein-Personen-Haushalts (1.790 kWh/a): ca. 1.113 kg CO2 - lt. ISTA.de
+ Stromverbrauch deutscher Bundesdurchschnitt für eine Familie mit 4 Personen: 4430 kWh, lt. Wikipedia "Verbrauch" // ergo Grossstadt 350.000 Pers. in etwa 350-400 Mill. KWh
+ 2,26 Milliarden KWh - in etwa Grossstadt mit 2,04 Millionen Einwohnern ? (selbstverständlich damit nach deutschen Maßstäben)

Themen: 

Google+ - Analysen Trends Meinungen Aussichten - warum man "+" nicht braucht

Google+ ein Hype ? ein markting-gepushter Looser ? eine echte Alternative ? und wenn ja, für wen ? ein gieriger simpler „Identifier“ ? ein neuer Google-Algorithmus-Parameter ?
Googleplus - nein danke!
Google pusht seit 2 Monaten seinen neuen SocialMedia-Dienst mit Mangelerscheinungen (sogar ich wollte schon rein!)

ZDF-online berichtet: http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/5/0,3672,8348901,00.html

Webstatistikdienste & online-Analysten vermelden erste negative Nachrichten zum Wachstum und zur Nutzung von Google+.

lt. Statistikdienst „DreamGrow“ :
+ die Besucherzahlen bereits im August und in der ersten Septemberwoche gefallen
+ der Google+ Anteil am gesamten Datenverkehr bei Google sei in den Anteil sei innerhalb von drei Wochen um 1/3 abgesackt
+ http://www.dreamgrow.com/google-plus-is-failing-data/

lt. Statistikunternehmen „Experian Hitwise“ :
+ USA-weit seien die Besucherzahlen in der letzten Augustwoche um 5,5 Prozent gesunken
+ Nutzer verbingen angeblich weniger Zeit IN Google+
http://www.hitwise.com/us

lt. „Marktforschungsunternehmen Gartner“ :
+ Attraktivität sozialer Netzwerke hat insgesamt nachgelassen  (Erhebung Nutzerverhalten + Befragung 6.000 User Sozialer Netzwerke, 11 Länder)
+ 25% sind netzwerkmüde, immer seltenere Aktivität
+ http://www.gartner.com/it/page.jsp?id=1766814

Themen: 

Warum ich Google+ haben wollte, es nicht bekommen habe - und jetzt auch nicht mehr will ..... die "ERFOLGSSTORY" von Google+

... man(n) muss ja alles einmal ausprobieren.
Googleplus - nein danke!
... man(n) muss auch mit dabei gewesen sein.
Um mitreden zu können ... sollte man(n) auch wissen, wovon man(n) redet, und wie Boris B. damals "auch schon drin gewesen sein!"

"man(n)" und frau natürlich ebenso!

Und so habe ich es 2x mal "im Guten" versucht in Google+ reinzukommen, es scheiterte daran, dass ich dort eben so rein gar keinen kenne, keine Einladfung erhalte, und bei der "freien Vergabe" (da lob ich mir ein Freibier, das seinem Name Ehre macht!) wurde ich auch nicht "bedacht". Und dann hab ich mit Facebook-Freunden und -Fotos und XING BerufsKontakten genug "ZeitMASTER"!

Und so ging es wohl Vielen, welche ihre Identität nicht in einem google-account verewigen wollen.

+ Google SUCHT nach immer neuen Geschäftsfeldern
+ Google SUCHT nach Investitionsfeldern, weil erhebliches freies Kapital verfügbar ist
+ Google MUSS (ebenso wie die anderen US-Comps MS, Apple, Facebook, u.a.) für sein "kreatives Ansehen" weiter kreativ bleiben, Lösungen für neue Anforderungen "unserer Zeiten" (in doppeltem Sinne 1. Modern Times 2. Alltagszeit)
+ Google MUSS "DIE" letzten neusten modernsten technischen Möglichkeiten adaptieren, implementieren - auch wenn es sich eine zeitliche Verzögerung in Neuen Märkten (wie Social Networks/Media) leisten kann

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Warum ich G+ nicht will - die Fortsetzung

Googleplus - nein danke!
Mein voriger Blogeintrag "Google+ ... und warum ich es nicht haben will" vom 1.8.2011 hat Fortsetzungsgeschichten; eine ist die Reaktion der Googler und ihrer Gemeinde unter https://plus.google.com/101607164549546362845/posts/VFfWcwDAqij - eine andere kommt hier:

Mein Gastkommentar in der Internet World BUSINESS 17/11, S.46 vom 22.8.2011:

Kürzlich habe ich im SuMa-eV Blog einen Text mit der Überschrift "Googleplus - und warum ich es nicht haben will" [1] veröffentlicht. Die Reaktion war überwältigend: mehr als 2000 Leser dieses Beitrags in den folgenden 48 Stunden, Übernahme dieses Themas in etliche andere Diskussionszirkel, Mailinglisten usw. Dazu Beschimpfungen gegen mich als jemand "mit Schaum vorm Mund", als "Anti-Google Hetzer", als "Berufsdemonstrant" und dazu alles das, was mich ebenfalls nicht interessiert.

Was war da geschehen? Nun, Googleplus, kurz G+, ist der aktuellste hippeste Hype der gerade im Internet läuft. Sie, lieber Leser haben hoffentlich auch bereits einen Zugang? Denn: den Zugang gibt es nur auf Einladung - es muss also was ganz Besonderes sein. Jeder will da rein! Und dann, in so einer hippesten Hype Phase schreibt jemand, dass er da nicht rein will - das grenzt für die Google-Gläubigen dieser Welt an gotteslästerliche Worte. Es zeigt aber sehr schön, wie eng für viele Nutzer die emotionale Bindung an die Marke Google ist.

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