Das digitale Wissen der Welt soll im Internet für jede/n erreichbar sein. Suchmaschinen sind ein wichtiger Weg, es erreichbar/er zu machen. Weitere Instrumente, wie soziale Netze, folgen. Diese Wege sind so wichtig, dass wir 2004 den SUMA-EV gegründet haben, um freien Wissenszugang sichern zu helfen.

SuMa Awards 2008

Ausführlich unter: www.suma-awards.de

In Kürze:

SuMa-eV vergibt zusammen mit dem
Bundesverband Deutscher Internet-Portale (BDIP) die "SuMa Awards 2008" als neue Förderpreise für
Suchmaschinen.

Die SuMa Awards sprechen Künstler,
Schriftsteller, Journalisten, Juristen, Wirtschaftswissenschaftler, Soziologen,
Programmierer, Bibliothekare, Archivare, Mediziner, Eltern und jede/n an, die/der die
Veränderungen durch und den Einfluss von Suchmaschinen in seinem Umfeld
oder für unsere Gesellschaft verarbeiten will. Die Form der Verarbeitung ist

dabei freigestellt: Schriftstellerisches, künstlerisches, Programmierung ....

Dieser Blog-Eintrag neben der Website www.suma-awards.de ist vor allem dazu da, um Fragen/Kommentaren/etc.

zu ermöglichen.

Google Cookies

Google ändert das Handling der Cookies, die beim Besuch der Google-Seite auf dem Rechner des Nutzers abgelegt werden.

Bislang waren diese Cookies bis ins Jahr 2038 gültig, wenn sie nicht vorher vom Nutzer selbst gelöscht wurden. Dieser Mechanismus wird jetzt ersetzt durch einen, der dem Keks eine zweijährige Gültigkeit verpasst, diese wird aber bei jedem Besuch der Google-Seite wieder neu gesetzt. Im Prinzip entstehen dadurch also ewig gültige Cookies, die nur dann verfallen, wenn der Nutzer zwei Jahre lang nicht die Google-Seite aufsucht.

Aufgrund des sehr langlebigen Kekses war Google in die Kritik geraten, durch die Änderung soll dieser Kritik nun entgegnet werden. Eine Frage ist allerdings, weshalb eine Suchmaschine wie Google überhaupt Cookies einsetzt.

Google behauptet (wie ja immer), die dadurch gewonnenen Informationen zur Verbesserung der Suchdienste zu verwenden. Aber welchen Aufschluss können Cookies darüber geben, wie der Suchdienst verbessert werden kann?

Cookies sind allgemein ein Instrument, um User zu identifizieren und ihnen persönliche Einstellungen beim wiederholtenBesuch einer Seite zu präsentieren. Aber bei der Google-Suche (und nur um die geht es hier) können gar keine Einstellungen personalisiert und dauerhaft vorgenommen werden. Wozu also der Cookie?

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Bankrotterklärung

Die Universität zu Köln hat kürzlich die Funktion ihrer zentralen Suche bei Google eingekauft (http://www.uni-koeln.de/suche/). Wahrscheinlich werden weitere Universitäten diesem "Vorbild" folgen. Dies ist mit wenigstens ca. 30.000,-EUR noch ein realtiv teures Vorbild. Wenn viele deutsche Universitäten diesem folgen, geht es schon um etliche Millionenbeträge, und der Steuerzahler wird berechtigt fragen, warum deutsche Universitäten nicht mehr in der Lage sind, diesen Service selbst zu leisten.

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Partnerschaft Semager / LinkArena

Das Bookmark-Portal Linkarena und Semager haben Ihre Partnerschaft unter Dach und Fach gebracht.

So werden Suchanfragen bei LinkArena ab sofort mit ähnlichen Suchwörtern von Semager ausstaffiert und dem Suchenden vorgeschlagen. Eine Suche nach z.B. "HP Scanner" bringt die Ergebnisse "Scanjet", "Flachbettscanner" und "Hewlett Packard" zutage. Der Benutzer kann sich so besser orientieren und seine Suchergebnisse verfeinern, bis er genau das gesuchte gefunden hat.

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Werbung - Kernaufgabe der Suchmaschinenbetreiber?

Theo Röhle von der Universität Hamburg hat einen interessanten Beitrag über die Erhebung von Nutzerdaten bei Suchmaschinen, insbesondere bei der personalisierten Suche geschrieben. In ‘Think of it first as an advertising system’: Personalisierte Online-Suche als Datenlieferant des Marketings” (pdf) kommt er zu dem Ergebnis, "dass die gezielte Vermarktung von Werbeplätzen sich zur Kernaufgabe der Suchmaschinenbetreiber entwickelt hat." Die Personalisierte Online-Suche wie sie Google und Yahoo anbieten, können zwar für viele Nutzer die Suchergebnisse verbessern - also die Relevanz für den Einzelnen erhöhen -, durch die Protokollierung und Auswertung des Userverhaltens wird der Nutzer jedoch selbst überwachbar und persönliche Daten werden (möglicherweise gar zeitlich unbeschränkt) für kommerzielle Zwecke (aus)nutzbar.

Aufgrund des kommerziellen Hintergrunds der großen Suchmaschinen ist dies meiner Meinung nach nicht verwundernswert. Als profitorientierte Unternehmen sind sie in der Tat gezwungen, jedwede Möglichkeit Einnahmen zu erzielen zu nutzen.

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