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SUMA-EV Newsletter: Neues deutsches Internet-Gesetz?? Uvam...

Dieser Newsletter befasst sich mit den folgenden Themen:
1) Last call: SUMA Award 2012
2) SUMA-EV Kongress "Positionen ... Religionen"
3) In eigener Sache: SUMA-EV Geschäftsstelle am 1.10.2012 eröffnet
4) Echte Google-Konkurrenz: Yandex goes west
5) Das Thema "Internet-Monopoly" im WDR und NDR
6) Neues deutsches Internet-Gesetz??

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SUMA-EV Newsletter können Sie abonnieren unter
http://www.suma-ev.de/kontakt/suma-ev-newsletter-bestellen.html

Aufruf an Medienpolitiker ALLER Parteien gegen den Gesetzentwurf zum Leistungsschutzrecht

Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf zum Leistungsschutzrecht vorgelegt (Siebentes Gesetz zur Änderung des Urheberrechtsgesetzes). Wir als SUMA-EV - Verein für freien Wissenszugang, lehnen dieses Gesetz ab. Es behindert den freien Wissenszugang, es ist vollständig überflüssig, es behindert Innovationen, es bringt Internet-Technologien in Deutschland in einen schwerwiegenden Nachteil, es verhindert die Entwicklung von Wettbewerb in einem Markt, der sowieso schon von einer nie dagewesenen Monopolsituation im Wissenszugang dominiert ist. ... weiter lesen

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Internet-Monopole regulieren?

Der folgende Text ist ein SUMA-EV Newsletter. Sie könnnen SUMA-EV Newsletter bestellen unter http://www.suma-ev.de/kontakt/suma-ev-newsletter-bestellen.html

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder, Freunde und Interessenten des SUMA-EV,

auf die Frage nach Alternativen im Internet könnte jetzt Bewegung kommen. Der Vice-CIO der russischen Suchmaschine Yandex (Vladimir Ivanov) hat auf der Konferenz "Bloß im Internet. Alternativen?" an der Freien Universität Berlin Klartext gesprochen. [...]

Internet-Monopoly

Europa redet zwar viel über das Internet, schaut aber weitgehend in die Röhre. Um die faktische Monopolbildung zu stoppen, hilft nur noch Regulierung. ... weiter lesen

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Leistungsschutzrecht

Das Wort "Leistungsschutzrecht" wird in der aktuellen politischen Diskussion immer als etwas Neues dargestellt. Tatsächlich gibt es dafür seit 1994(!) einen Internet-Standard, den "Robots-Exclusion-Standard" (http://de.wikipedia.org/wiki/Robots_Exclusion_Standard). Damit kann jeder seine "Leistung" (Texte, Bilder usw.) im Internet vor dem Zugriff von Suchmaschinen und anderen automatischen Programmen schützen. Jeder, der nicht möchte, dass seine Webseiten von Suchmaschinen erfasst werden, kann dies auf ganz einfache Weise mit der robots.txt-Datei steuern.

Die Frage kann also nur sein: Brauchen wir MEHR als diesen bestens etablierten Standard?

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An den Bundestags-Unterausschuss Neue Medien, "Suchmaschinenneutralität"

Das folgende Schreiben ging am 23.2.12 an alle Mitglieder des Bundestags-Unterausschusses Neue Medien:

Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete des Deutschen Bundestages,

erfreut habe ich zur Kenntnis genommen, dass sich der Unterausschuss Neue Medien seit langer Zeit wieder mit der Frage der Suchmaschinen und ihren Folgeproblemen für die Gesellschaft befasst. Ich hatte bereits am 17.6.2004 zusammen mit Herrn Prof. Pralle Gelegenheit, zu ähnlichen Fragen im gleichen Unterausschuss vorzutragen - daher erlaube ich mir ein paar Anmerkungen zum aktuellen Thema in der Hoffnung, damit evtl. Hilfreiches beizutragen.

Am 27.2.12 steht primär das Thema "Suchmaschinenneutralität" auf der Tagesordnung. Als langjähriger Betreiber und Entwickler von Suchmaschinen darf ich hierzu kritisch anmerken, dass es eine Suchmaschinenneutralität prinzipiell nicht geben kann, denn sämtliche Algorithmen, die Suchmaschinen verwenden, sind von menschlichen Programmierern entworfen und spiegeln deren Sichtweise wieder. Menschen sind nie neutral, insbesondere dann nicht, wenn sie auf der Gehaltsliste einer Firma stehen und für diese Firma Algorithmen entwickeln.

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SUMA-EV Kongress und Verleihung der SUMA Awards 2011 am 28.9.11 in Berlin

Experten aus der Internet-Wirtschaft berichten, wie sie mit ihrem Geschäftsmodell die Spitze ihres BusinessBranch erreicht haben. Der Vormittag und der frühe Nachmittag stehen damit ganz unter dem Leitmotto der Veranstaltung "Die Internet Wirtschaft - Geld verdienen im Internet". Am späteren Nachmittag stehen die Netzpolitik und parallel dazu technische Wege zum digitalen Wissen auf dem Programm.

Warum ich G+ nicht will - die Fortsetzung

Googleplus - nein danke!
Mein voriger Blogeintrag "Google+ ... und warum ich es nicht haben will" vom 1.8.2011 hat Fortsetzungsgeschichten; eine ist die Reaktion der Googler und ihrer Gemeinde unter https://plus.google.com/101607164549546362845/posts/VFfWcwDAqij - eine andere kommt hier:

Mein Gastkommentar in der Internet World BUSINESS 17/11, S.46 vom 22.8.2011:

Kürzlich habe ich im SuMa-eV Blog einen Text mit der Überschrift "Googleplus - und warum ich es nicht haben will" [1] veröffentlicht. Die Reaktion war überwältigend: mehr als 2000 Leser dieses Beitrags in den folgenden 48 Stunden, Übernahme dieses Themas in etliche andere Diskussionszirkel, Mailinglisten usw. Dazu Beschimpfungen gegen mich als jemand "mit Schaum vorm Mund", als "Anti-Google Hetzer", als "Berufsdemonstrant" und dazu alles das, was mich ebenfalls nicht interessiert.

Was war da geschehen? Nun, Googleplus, kurz G+, ist der aktuellste hippeste Hype der gerade im Internet läuft. Sie, lieber Leser haben hoffentlich auch bereits einen Zugang? Denn: den Zugang gibt es nur auf Einladung - es muss also was ganz Besonderes sein. Jeder will da rein! Und dann, in so einer hippesten Hype Phase schreibt jemand, dass er da nicht rein will - das grenzt für die Google-Gläubigen dieser Welt an gotteslästerliche Worte. Es zeigt aber sehr schön, wie eng für viele Nutzer die emotionale Bindung an die Marke Google ist.

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Google+ ... und warum ich es nicht haben will

Seit ein paar Wochen gibt es einen neuen Hype im Internet. Endlich mal wieder. Der Hype heißt "Google+". Und er ist das "Facebook von Google". Nicht jeder darf herein, nur auf Einladung, es muss also was ganz besonderes sein. Die Zuwachsraten sind gigantisch, 20 Millionen neue Nutzer in nur 2 - oder waren es 4? - Wochen; die Google Aktie stieg um 10 Mrd. Dollar - oder waren es 20 Mrd.? - WOW! Alle Nerds wollen nur noch eines: endlich rein in G+, da spielt die Musik, da ist was los.

Ja, was ist denn da los? Facebook war ein ernsthafter Konkurrent gegen Google geworden. Facebook ist datenschutztechnisch betrachtet keinen Deut besser als Google, vielleicht sogar noch schlimmer. G+ ist technisch vielleicht sogar besser gemacht als Facebook. Und Google kann mit seiner bereits vorhandenen Kundschaft Millionen von G-gläubigen in kürzester Zeit in G+ reinziehen. Und hat einen ernsthaften Schlag gegen einen ernsthaften Konkurrenten gelandet.

Wenn der Schlag ein KO-Schlag gegen Facebook wird, dann wird auch dieser wesentliche Teil des Netzes endlich Google gehören; der Gigant ist wieder einen weiteren Schritt gigantischer geworden und er hat mal wieder gezeigt, wer das Sagen im Netz hat. Google kann dazu noch das tun, was Facebook nicht konnte: Facebook hat nur EIN Angebot im Netz - Google hat viele und kann all die dort schon vorhandenen Daten mit den neuen von G+ verknüpfen.

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"Wir brauchen eine europäische Suchmaschine" - Antwort an Frank Schirrmacher

Frank Schirrmacher, Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, veröffentlichte in der Ausgabe vom 19.7.2011 einen Aufsatz mit der Überschrift
"Wir brauchen eine europäische Suchmaschine"
.

Im Jahre des Herrn Anno 2004(!), am 4. November, hatte ich in einem Brief an Frank Schirrmacher ihm sinngemäß das Gleiche geschrieben. Hier ein paar Zitate aus meinem damaligen Brief:

  • "Ich möchte Ihnen ein Thema antragen, das von ähnlicher Sprengkraft für die zukünftige Entwicklung in Deutschland ist wie die von Ihnen publizierten Probleme der Überalterung" (das bezog sich auf Schirrmachers damals erschienenes Buch "Das Methusalem - Komplott").
  • "Der Kernbereich der Informationsgesellschaft wird heutzutage und zukünftig noch stärker durch die Suchmaschinen des Internet beherrscht. In diesem Kernbereich hat sich eine brisante Lage ergeben ... "
  • "Die kurz beschriebene Krise der deutschen Informationsgesellschaft wird dadurch zementiert, dass aktuelle Förderprogramme des Bundes, die es in diesem Bereich durchaus gibt, Technologieträume beschreiben, für die in Deutschland jedoch jegliche Grundlagen fehlen. ... "
  • "Vor diesem Hintergrund sehen wir in der angedeuteten Lage eine reale Bedrohung der Informationsgesellschaft in Deutschland.
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Bauen Sie sich IHRE EIGENE Suchmaschine! Es ist viel einfacher, als Sie denken.

Im Internet gespeichertes Wissen findet man immer noch am besten über Suchmaschinen. Aber kann man dem vertrauen, was sie finden, und wie sie es darstellen? Vor allem: in welcher Reihenfolge sie es darstellen. Denn: wahrgenommen werden fast ausschließlich die ersten 10 Ergebnisse. Diese werden nach Algorithmen ausgewählt, die bei allen Suchmaschinen Betriebsgeheimnis sind. Einzige Ausnahme. SIE SELBER betreiben eine Suchmaschine! Das können Sie ganz einfach mir jedem PC machen. Der folgende Link beschreibt einen einfachen Einstieg:

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