Universitäten

Studentenproteste, Universitäten, Wissenschaft und Gesellschaft

Es hat realtiv lange gedauert, aber nun endlich hat der Funke aus Österreich auch an deutschen Universitäten und Hochschulen gezündet: es ist Zeit für Veränderungen, für Weiterentwicklung! Woher sollen diese Entwicklungen denn auch kommen, wenn nicht aus den Hochschulen? Von der derzeitigen schwarz-gelben Bundesregierung als reine Machtsicherungsinstitution mit neoliberalen Attitüden der vergangenen Jahrzehnte doch bestimmt nicht. Es gibt genug Probleme in Gesellschaft und Wissenschaft, die mit neuen Ideen und Visionen angegangen werden müssten: Forschung, Lehre, Mitbestimmung an den Hochschulen, Auseinanderfallen der Gesellschaft durch immer krassere arm-reich Gegensätze uvam. - aber wo sind die politischen Perspektiven dazu?? Ich sehe keine.

Darum ist es gut, dass an den Hochschulen etwas geschieht, auch wenn es sich zunächst "nur" auf deren eigenes Gebiet bezieht.

Bankrotterklärung

Die Universität zu Köln hat kürzlich die Funktion ihrer zentralen Suche bei Google eingekauft (http://www.uni-koeln.de/suche/). Wahrscheinlich werden weitere Universitäten diesem "Vorbild" folgen. Dies ist mit wenigstens ca. 30.000,-EUR noch ein realtiv teures Vorbild. Wenn viele deutsche Universitäten diesem folgen, geht es schon um etliche Millionenbeträge, und der Steuerzahler wird berechtigt fragen, warum deutsche Universitäten nicht mehr in der Lage sind, diesen Service selbst zu leisten.

Als nächstes werden auch deutsche Universitäten vielleicht, wie manche amerikanischen "Vorbilder" es bereits tun (http://www.heise.de/newsticker/meldung/91071), ihre E-Mail Dienste an GMX, Hotmail und Google-Mail outsourcen. Das hat, im Gegensatz zu obigem, obendrein sogar den Vorteil, billiger als alles andere zu sein - warum also nicht outsourcen, genauso wie die Hardware, Software und das Know-How über Internet-Recherche.

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