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Wie geht's weiter? Raus aus der ÜberwachungsKatastrophe!

Ein Ende der Überwachungskatastrophe wird nie mit einem einzigen Rundumschlag möglich sein. Dazu ist das Thema viel zu groß. Wenn es überhaupt eine Lösung gibt, dann wird sie sich entwickeln müssen – aus dem Diskurs, aus unendlich vielen „Mosaiksteinchen“, und vor allem aus der konkreten Programmierarbeit aller derjenigen, die ein Interesse daran haben. SUMA-EV als dem Gemeinwohl verpflichteter Verein und MetaGer haben dieses Interesse! Im Folgenden werde ich das am Beispiel konkretisieren; sowohl bezüglich der Staatshacker der NSA, aber genauso für die kommerziellen Datenhändler. Denn beides sind zwei Seiten der gleichen unrühmlichen „Medaille“.

Auch wenn momentan NSA & Co primär im Fokus stehen, beginne ich mit den kommerziellen Datenschürfern. Von dort aus schließt sich dann automatisch der Kreis zu generellen Abhör-Gegenmaßnahmen. ... weiterlesen ...

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STROMVERBRAUCH von Suchmaschinen - Bsp. GOOGLE ............................... und Ihre Erfahrungen ?

Google Fakten, bzw. nach eigene Aussagen (?):
+ 2,26 Milliarden Kilowattstunden kWh - Google-Konzern (Suchdienst, Youtube, email-Dienst, +Dienst), gesamter Jahres-Stromverbrauch 2010 - lt. welt.de, ebenso folgende Angaben, s.d.
+ entspricht nach Google-Angaben weniger als 0,01 Prozent der weltweit verbrauchten Energie
+ Ausstoß von knapp 1,5 Millionen Tonnen CO2
+ > 75% durch Betrieb der Datenzentren + Verwaltung (Büronutzung)
+ Beantwortung einer Suchanfrage verbraucht 0,0003 Kilowattstunden Energie
+ Google: "100 Internet-Suchanfragen verbräuchten also so viel Strom wie eine 60-Watt-Glühbirne in 28 Minuten"
+ nach eigener Aussage: CO2-neutral seit 2007
+ Google: "... we’re helping to create 1.7 GW of renewable power." GoogleBlog, s.u.
+ Google: "Cloud Computing spart Strom" - Welt.de

+ Durchschnittlicher deutscher Jahres-Stromverbrauch eines Ein-Personen-Haushalts (1.790 kWh/a): ca. 1.113 kg CO2 - lt. ISTA.de
+ Stromverbrauch deutscher Bundesdurchschnitt für eine Familie mit 4 Personen: 4430 kWh, lt. Wikipedia "Verbrauch" // ergo Grossstadt 350.000 Pers. in etwa 350-400 Mill. KWh
+ 2,26 Milliarden KWh - in etwa Grossstadt mit 2,04 Millionen Einwohnern ? (selbstverständlich damit nach deutschen Maßstäben)

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Google+ ... und warum ich es nicht haben will

Seit ein paar Wochen gibt es einen neuen Hype im Internet. Endlich mal wieder. Der Hype heißt "Google+". Und er ist das "Facebook von Google". Nicht jeder darf herein, nur auf Einladung, es muss also was ganz besonderes sein. Die Zuwachsraten sind gigantisch, 20 Millionen neue Nutzer in nur 2 - oder waren es 4? - Wochen; die Google Aktie stieg um 10 Mrd. Dollar - oder waren es 20 Mrd.? - WOW! Alle Nerds wollen nur noch eines: endlich rein in G+, da spielt die Musik, da ist was los.

Ja, was ist denn da los? Facebook war ein ernsthafter Konkurrent gegen Google geworden. Facebook ist datenschutztechnisch betrachtet keinen Deut besser als Google, vielleicht sogar noch schlimmer. G+ ist technisch vielleicht sogar besser gemacht als Facebook. Und Google kann mit seiner bereits vorhandenen Kundschaft Millionen von G-gläubigen in kürzester Zeit in G+ reinziehen. Und hat einen ernsthaften Schlag gegen einen ernsthaften Konkurrenten gelandet.

Wenn der Schlag ein KO-Schlag gegen Facebook wird, dann wird auch dieser wesentliche Teil des Netzes endlich Google gehören; der Gigant ist wieder einen weiteren Schritt gigantischer geworden und er hat mal wieder gezeigt, wer das Sagen im Netz hat. Google kann dazu noch das tun, was Facebook nicht konnte: Facebook hat nur EIN Angebot im Netz - Google hat viele und kann all die dort schon vorhandenen Daten mit den neuen von G+ verknüpfen.

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Brief an die Enquete-Kommission Internet & digitale Gesellschaft des Deutschen Bundestags: Internet und globale Online-Konzerne

Aktuell - Update, Aufruf zur Unterstützung: Maßnahmen gegen die Vereinnahmung des Internet durch globale Online-Konzerne

Sehr geehrte Abgeordnete, werte Mitglieder der Enquete-Kommission Internet- und digitale Gesellschaft,

der SuMa-eV ist eine beim Deutschen Bundestag registrierte Organisation, die sich die Erhaltung des Pluralismus im Wissenszugang zum Ziel gesetzt hat (siehe dazu auch www.suma-ev.de/ziele/index.html). Dabei beobachten und kommentieren wir insbesondere Entwicklungen im Bereich der Suchmaschinen, die sich immer mehr zu den Flaschenhälsen der Wissensgesellschaft entwickeln. Denn Wissen, welches nicht gegoogelt werden kann - so scheint es zuweilen - existiert auch nicht.

Mit großem Interesse verfolgen wir vor diesem Hintergrund die Arbeit der Enquetekommission. Die Definition von vier Arbeitsgruppen zeigt, dass die Arbeit jetzt in die Tiefe gehen kann.

Wir möchten uns aber erlauben, auf ein Thema hinzuweisen, das in dieser Aufteilung möglicherweise ins Hintertreffen geraten könnte: Die zunehmende Vereinnahmung des Internet durch globale Online-Konzerne. Der SPIEGEL ist in seiner Ausgabe von vergangener Woche Nr.2/10.1.11 unter der Überschrift "Die Unersättlichen" auf dieses Thema eingegangen, dabei jedoch auf dem vor allem auf die Fragen des Datenschutzes.

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Interview zu den WLAN-Scans von Google Street View

Gerald Reischl, Autor des Buches " Die Google Falle" im Interview mit Wolfgang Sander-Beuermann:

Gerald Reischl: "Wie schätzen sie die aktuelle Situation nach dem Bekanntwerden der WLAN-Scans von Google Street View ein? Ist Googles Image nun im Keller bzw. bröckelt Googles Saubermann-Image?"

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Widerspruch einlegen gegen Google Street View

Der folgende Text ist ein Auszug aus dem "SuMa-eV Newsletter 3-10". Die Newsletter können abonniert werden unter
http://suma-ev.de/newsletterabo.html

Widerspruch gegen Street View kann eingelegt werden per Briefpost an:

Google Germany GmbH

- Street View -

ABC-Strasse 19

20354 Hamburg



oder per EMail an:

streetview-deutschland@google.com

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Die grenzenlose Google-Gläubigkeit

Derzeit läuft eine Kartellklage gegen Google - die Blogs, Nachrichtenticker und Medienberichte sind voll davon. Aber selten habe ich so viel schwadronierendes Gefasel zu einem offenbar emotionsbeladenem Thema gelesen. Da wird allerorten die arme Firma mit dem hübschen bunten Logo bemitleidet, wie die bösen Kartellwächter sie nun angeblich attackieren. Dabei ist von den eigentlichen Vorwürfen noch überhaupt nichts bekannt - trotzdem werden sie vehement von allen Seiten zurückgewiesen.

Wie gesagt: die Vorwürfe in der Kartellklage sind im einzelnen nicht öffentlich bekannt, also können wir dazu gar nichts sagen. Bekannt sind lediglich recht allgemeine Formulierungen: Google manipuliere die Suchergebnis-Reihenfolge. Machen wir uns nun die Mühe, selber nach Fakten zu suchen.

Zum Vorwurf: Manipulation der Suchergebnisse. Dazu geben wir bei google.de das Wort >europa< ein. Wir erhalten zunächst stimmig Erscheinendes, dann jedoch einen Ausgabeblock mit der Überschrift "Ergebnisse anzeigen für: europa versicherung" und dann einige Ergebnisse, welche die "Europa-Versicherung" darstellen. Nanu, das sieht doch aus wie ein typischer Werbeblock, abgesetzt durch waagerechte Linien. Dieser Block ist jedoch nicht als Werbung gekennzeichnet. Das erscheint mir schon seltsam. Ähnliches funktioniert auch zu anderen Abfragewörtern.

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"Google gehört jetzt das Internet"

"Öffentlicher DNS-Server von Google", wie immer alles kostenlos - so die Meldungen vom 4.12.09 (siehe z.B.: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Oeffentlicher-DNS-Server-von-Goog...) Der Internet-Nutzer kann sich freuen. Oder etwa nicht?

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Kartellklage gegen Google

Schon lange war es zu erwarten, nun ist es soweit: in den USA wurde kürzlich die erste Kartellklage gegen Google wegen Mißbrauchs seiner
marktbeherrschenden Stellung eingereicht.

Kläger ist die Firma TradeComet. Der Vorwurf: Google habe seine Werbepreise für die von TradeComet betriebene Suchmaschine SourceTool.com massiv und ungerechtfertigt um 10.000% erhöht, um sie als Konkurrenten auszuschalten.

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Die Monokultur - Google über Google: "Diese Website kann Ihren Computer beschädigen"

google Heute Nachmittag war es mal wieder soweit: Google lieferte für knapp eine Stunde Unfug: http://www.golem.de/0901/64971.html , aber keine Ergebnisse. Dieses Szenario - Totalausfall Google - will in der Monopol-Diskussion selten jemand glauben.

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