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Algorithmen

Kartellklage gegen Google

Schon lange war es zu erwarten, nun ist es soweit: in den USA wurde kürzlich die erste Kartellklage gegen Google wegen Mißbrauchs seiner
marktbeherrschenden Stellung eingereicht.

Kläger ist die Firma TradeComet. Der Vorwurf: Google habe seine Werbepreise für die von TradeComet betriebene Suchmaschine SourceTool.com massiv und ungerechtfertigt um 10.000% erhöht, um sie als Konkurrenten auszuschalten.

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Die Monokultur - Google über Google: "Diese Website kann Ihren Computer beschädigen"

google Heute Nachmittag war es mal wieder soweit: Google lieferte für knapp eine Stunde Unfug: http://www.golem.de/0901/64971.html , aber keine Ergebnisse. Dieses Szenario - Totalausfall Google - will in der Monopol-Diskussion selten jemand glauben.

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Neue Forschungsförderung

In einer vorigen Diskussion hier im SuMa-eV Blog (http://blog.suma-ev.de/ Thema: "98%", http://blog.suma-ev.de/node/89), entstand die Frage, wie eine bessere, neue Forschungsförderung konkret aussehen müsste. Im folgenden ein paar Gedanken dazu - weitere Diskussion ist mehr als willkommen.

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98%

Willkommen im neuen Jahr und in der IT-98%-Bananenrepublik! Als wir den SuMa-eV vor viereinhalb Jahren gegründet haben, gab es noch eine vielfältige Suchmaschinenlandschaft. Jetzt ist endgültig der Zustand eingetreten, vor dem wir immer gewarnt haben: die grossen Drei (Google, Yahoo, MSN) haben mit ihren Suchmaschinen zusammen 98% Marktanteil. Dazu kommt als 4-te amerikanische Firma "Ask" mit 0,5%. In den Nischen der restlichen 1,5% tummeln sich alle anderen noch nicht insolvent gewordenen oder die wenigen Newcomer.

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Charta des digitalen Datenschutzes und der Informationsfreiheit

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar hat eine bemerkenswerte
Initiative gestartet: den Aufruf zur Diskussion über eine "Charta des
digitalen Datenschutzes und der Informationsfreiheit": http://www.bfdi.bund.de/cln_027/nn_531002/sid_ECD5D473272E8C048926A58394...

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Folgerichtiges Weiterdenken der Vorratsdatenspeicherung

In Deutschland soll "dank" Vorratsdatenspeicherung jede EMail-Kommunikation zwischen allen Bürgern auf Vorrat gespeichert werden. Bei jeder EMail wird also gespeichert, WER als Absender an WEN als Empfänger geschrieben hat. Da ist es doch nur folgerichtig, wenn das Gleiche auch für die Briefpost gilt - sonst schreiben sich Terroristen ihre Briefe einfach mit der Post und stecken diese in den nächsten Briefkasten; es kann ja wohl nicht Sinn der Aktion sein, die terroristsischen Aktivitäten aus dem Internet in die Briefkästen zu verlegen. Im Nachbarland Polen hat man dieses bereits erkannt und tut genau das:

Zitat (http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29158/1.html): "Der polnische Geheimdienst ABW lässt zum Aufbau einer Datenbank
Absender und Empfänger von Briefen sowie deren graphologischen Daten
scannen". Sehr gut erkannt ist dort, dass man natürlich auch die graphologischen Daten speichern muss!

Das Ganze ist leider kein Scherz, und wir haben auch nicht den 1. April, sondern bei unseren Nachbarn in Polen bereits Realität. Wenn in Deutschland die Vorratsdatenspeicherung vom Verfassungsgericht nicht gestoppt werden sollte, dann ist es doch nur eine Frage der Zeit, bis wir auch in Deutschland soweit sind - auch wenn das jetzt in der Politik heftig bestritten werden sollte, es ist doch nur logisch und folgerichtig.

Wolfgang Sander-Beuermann

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Schleswig-Holstein macht es vor: Googles Streetview stoppen

Eine, wie ich finde, sehr interessante PRESSEMITTEILUNG von Grietje Staffelt:

02. Oktober 2008

Schleswig-Holstein macht es vor: Googles Streetview stoppen

Zum vorläufigen "Verzicht" Googles, in Schleswig-Holstein systematisch Straßenzüge
abzufotografieren und diese Fotos im Internet zu
veröffentlichen, erklärt Grietje Staffelt, medienpolitische Sprecherin:

Die Foto-Aktion ist überall rechtswidrig, nicht nur in Schleswig-Holstein. Google muss
sie daher in allen Städten und Gemeinden
sofort stoppen. Wer Straßenzüge ablichten und veröffentlichen will, braucht nun einmal
die Einwilligung der Betroffenen - alles
andere ist illegal.

Seit langem missachtet der Internetgigant die Privatsphäre der Menschen, indem er
Unmengen an persönlichen Daten sammelt,
auswertet und für kommerzielle Zwecke verfügbar macht oder sich sogar politisch
instrumentalisieren lässt. Wir müssen dieser
Datenklauberei endlich einen effektiven Riegel vorschieben.

Wir werden uns in den kommenden Beratungen über die Reform des Datenschutzes für
entsprechende Verschärfungen einsetzen.
Wir wollen gesetzlich absichern, dass auch kritische Geodaten tatsächlich nur nach
vorheriger Einwilligung von Betroffenen
erhoben und genutzt werden können.

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Büro Grietje Staffelt (MdB)
Medienpolitische Sprecherin
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Platz der Republik 1
11011 Berlin

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