Suchmaschinen

benefind sucht mit Microsoft für Menschen in Not

benefind

„Mit jeder einzelnen Suchanfrage unterstützen Sie eine Hilfsorganisation Ihrer Wahl!“ – so das Motto der neuen Internet-Suchmaschine www.benefind.de. Das Sozialunternehmen benefind spendet alle Einnahmen aus der gleichnamigen Suchmaschine an anerkannte Hilfsorganisationen. Dank der Unterstützung durch Bing.de, der Suchmaschine von Microsoft, werden dem Nutzer gleichzeitig Suchergebnisse auf gewohnt hohem Niveau präsentiert.

 

22 Thesen des SuMa-eV

Für demokratischen Wissenszugang im Internet

  1. Täglich gründen wir unsere Entscheidungen auf Erfahrung und aktuell verfügbares Wissen.

  2. Sofern wir zusätzliches Wissen benötigen, informieren wir uns durch Zugriff auf Medien wie Zeitung, Buch und mehr und mehr auf das Internet.

  3. Das Internet bildet einen ständig wachsenden Teil des Weltwissens als amorphes Informationsuniversum ab.

  4. Zugang hierzu erhalten wir über Suchmaschinen, die uns auf eine Anfrage hin Ergebnisse in Form einer Liste von Verweisen auf geeignete Quellen geben.

  5. Informationsquellen im Internet sind jedoch von sehr unterschiedlicher Qualität.

  6. Es ist daher wichtig, zuverlässig Verweise auf sichere, stimmige Quellen zu erhalten.

  7. Die Reihenfolge und damit Bewertung dieser Verweise - das soge

Suchmaschinen & Daten, Daten, Daten ... Die Weg- und "Webweiser" im Internet: woher sie kommen und wohin sie gehen (können).

Vortrag von Dr. Wolfgang Sander-Beuermann, Sonntag, 10. Mai 2009, beim FoeBuD e.V. im Bunker Ulmenwall in Bielefeld (Kreuzstraße 0, 33602 Bielefeld)

Der aktuelle Stand der Suchmaschinen-Technologie wird plausibel vor dem Hintergrund seiner Entwicklungsgeschichte und der des Internet. Die momentane Lage, die gekennzeichnet ist durch das Googlesche Quasimonopol, ist nur folgerichtiges Produkt dieser Entwicklung.

Der Übergang zwischen Suchmaschine und allgemeiner Internet-Platform, früher meist Portal genannt, ist fließend. Auch Google ist längst viel mehr als Suchmaschine. Ein Großteil des Zukunftskapitals liegt möglicherweise gar nicht mehr in der Suchfunktionalität, sondern in der Nutzung der Schwarmintelligenz [1] durch hohen Nutzerzahlen. Ein erstes Beispiel dafür ist Google-Flu [2].

SuMa Awards 2009 - Preise für die Zukunft des digitalen Wissens

Der SuMa-eV und der Bundesverband deutscher Internetportale (BDIP) vergeben zum zweiten Mal die SuMa Awards - Förderpreise für den freien Wissenszugang im Internet. Gesucht werden Beiträge jeder Art, die sich kreativ mit Gegenwart und Zukunft des digitalen Wissens auseinandersetzen. Einreichungsfrist ist der 31. Mai 2009. Verliehen werden die Preise anlässlich des SuMa-eV Kongresses am 10. September in der Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund in Berlin.

Wie sieht die Zukunft des digitalen Weltwissens aus? Wer bestimmt, was wir zu sehen bekommen und was im Verborgenen bleibt? Wieso verlassen sich so viele Menschen auf einen einzigen Zugang zum Wissen im Netz? Zu diesen Fragen wurde in den letzen Jahren viel diskutiert aber wenig Konkretes unternommen. Das soll sich ändern, sagt Dr. Wolfgang Sander- Beuermann, Geschäftsführer des SuMa-eV:

"Von einem freien, pluralistischen und demokratischen Zugang zum Wissen im Netz kann schon lange nicht mehr die Rede sein.

Die Monokultur - Google über Google: "Diese Website kann Ihren Computer beschädigen"

google Heute Nachmittag war es mal wieder soweit: Google lieferte für knapp eine Stunde Unfug: http://www.golem.de/0901/64971.html , aber keine Ergebnisse. Dieses Szenario - Totalausfall Google - will in der Monopol-Diskussion selten jemand glauben.

Ich selber hatte leider nicht das Vergnügen, diesen Unfug zu sehen (dazu benutze ich Google zu selten). Aber bei Golem kann man unter http://scr3.golem.de/?d=0901/Goolge-Malware&a=64971&s=2 nachsehen, was Google zum Suchwort >google< an Ergebnissen lieferte, nämlich das Statement "Diese Website kann Ihren Computer beschädigen":

Welch Selbsterkenntnis! ;-)

98%

Willkommen im neuen Jahr und in der IT-98%-Bananenrepublik! Als wir den SuMa-eV vor viereinhalb Jahren gegründet haben, gab es noch eine vielfältige Suchmaschinenlandschaft. Jetzt ist endgültig der Zustand eingetreten, vor dem wir immer gewarnt haben: die grossen Drei (Google, Yahoo, MSN) haben mit ihren Suchmaschinen zusammen 98% Marktanteil. Dazu kommt als 4-te amerikanische Firma "Ask" mit 0,5%. In den Nischen der restlichen 1,5% tummeln sich alle anderen noch nicht insolvent gewordenen oder die wenigen Newcomer.

Namhafte globale europäische IT-Firmen oder Entwicklungen gibt es nicht, ein ganzer Industriezweig liegt brach in Europa. Dass das nicht so sein muss, zeigen z.B. Russland und China. Warum ist es in Europa und in Deutschland so gekommen?

"Marken vernebeln das Gehirn"

Im aktuellen SPIEGEL (Nr. 46 vom 10.11.2008, S. 155) findet sich ein Artikel mit der Überschrift "Marken vernebeln das Gehirn". In diesem Artikel wird eine Studie der schweizer Hochschule St.Gallen zitiert: "... dass Markenartikel im Gegensatz zu Produkten ohne bekannten Namen hochemotional wirken." Das Ganze wurde mittels der Messung von Hirnaktivitäten durch Magnetresonanztomografie wissenschaftlich abgesichert. Zitat: "'Was hochemotionale Marken so erfolgreich macht, ist ihre Verankerung im menschlichen Gehirn'. Deshalb fühle sich ein Konsument stark zu bestimmten Marken hingezogen, unabhängig von rationaler Information."

Warum schreibe ich das hier in einem Blog über Suchmaschinen? Die bekannteste Marke der Welt heisst "Google" ... Oder glaubt wirklich jemand, am Computer würden Auswahlentscheidungen anders als im richtigen Leben getroffen?

Wolfgang Sander-Beuemann

Diskussion mit medienpolitischer Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dorothee Bär

Beim SuMa-Kongress 2008 waren die medienpolitischen Sprecher/innen aller Bundestagsfraktionen in der Podiumsdiskussion zum Thema "Die Zukunft der digitalen

Beeindruckender Vortrag bei Fachtagung für Datenschutzbeauftragte in Berlin

Am 9. und 10.10.2008 fand an der FU Berlin die zweite Fachtagung für Datenschutzbeauftragte an Hochschulen und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen statt. Ich selber habe dort am Nachmittag des 9.10. einen Vortrag gehalten, über Datensparsamkeit und Suchmaschinen: Kein Widerspruch!, der beschreibt, wie der Datenschutz bei MetaGer im Detail realisiert ist. Zum Abschluss des ersten Tages spielten dann Die Betakteten das Das Lied vom Datenkraken, was vom Publikum begeistert aufgenommen wurde.

Politik zeigt keine Sensibilität für Suchmaschinen-Quasimonopol

"Suchmaschinen sind die zentralen Instrumente der Informationsgesellschaft und damit wesentlicher Bestandteil der IT- und Medien-Politik", so ein Leitgedanke des diesjährigen 5. Suchmaschinen Kongresses in Berlin. Highlights der Veranstaltung am 25.9.08 waren neben den gewohnt qualifizierten und vielfältigen Fachvorträgen die erstmalige Verleihung der Suma Awards 2008 durch den MP3-Erfinder Professor Karlheinz Brandenburg und die Podiumsdiskussion der medienpolitischen Sprecher/innen aller Fraktionen des Deutschen Bundestages zu ihren IT-politischen Zielen.

Thema der Podiums- und Plenumsdiskussion war "die Zukunft der digitalen Informationsgewinnung in Deutschland". Hierzu waren die medienpolitischen Sprecher/innen Dorothee Bär für die "CDU/CSU", Heiko Hilker i.V. von Prof. Dr. Lothar Bisky für "DIE LINKE", Malte Spitz i.V. von Grietje Staffelt (geb. Bettin) für "BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN", Jörg Tauss für die "SPD" und Christoph Waitz für die "FDP" auf dem Podium vertreten. Die Parteienvertreter stimmten darin überein, dass Suchmaschinen eine zentrale Funktion im Internet haben. Im Hinblick auf die quasimonopolistische Struktur des Suchmaschinemarktes wird von politischer Seite jedoch kein Handlungsbedarf gesehen, auch nicht in Anbetracht von 90% Marktanteil eines einzigen Anbieters.
Während die Regierungsparteien auch generell zum Thema Suchmaschinen wenig Handlungsbedarf sehen, betonte insbesondere der Vertreter der Partei "DIE LINKE" die Notwendigkeit eines transparenten Schutzes von Nutzerdaten. Aus dem Publikum wurde u.a. mehrfach gefordert, die Haftungsfrage von Suchmaschinen-Betreibern endlich gesetzgeberisch zu regeln.

Ein weiterer Höhepunkt des diesjährigen SuMa-eV Kongresses in der niedersächsischen Landesvertretung in Berlin war die Preisverleihung der erstmals ausgelobten SuMa Awards 2008. Die Jury hatte sich bewusst nicht für einen einzelnen Preisträger oder ein bestimmtest Fachgebiet entschieden, sondern parallel zu den gesellschaftlich vielschichtigen Wirkungen von Suchmaschinen die Preise auf drei Bereiche verteilt: Suchmaschinentechnik (www.opportuno.de), Medienkunst (www.oamos.de) und Musik. In seiner ausführlich auf die Preise eingehenden Laudatio brachte Prof. Karlheinz Brandenburg diese Vielschichtigkeit deutlich zum Ausdruck. Der Live-Auftritt der Musiker mit dem "Lied vom Datenkraken" ist im Internet zu sehen und zu hören unter http://vimeo.com/1817137

Der Geschäftsführer des SuMa-eV, Dr. Wolfgang Sander-Beuermann, kündigte an, die SuMa Awards auch 2009 in ähnlicher Weise fortzuführen, denn die Awards sind wichtiger Bestandteil einer fortgeschrittenen Auseinandersetzung mit den fundamentalen Problemen der Informationsgesellschaft. Die detaillierten Ausschreibungsbedingungen mit den Daten für 2009 werden in Kürze unter http://suma-awards.de erscheinen; die Inhalte der Fachvorträge werden ebenfalls demnächst über die Webseite des Kongresses abrufbar sein: http://suma-ev.de/forum08.

Wolfgang Sander-Beuermann
Inhalt abgleichen