Das digitale Wissen der Welt soll im Internet für jede/n erreichbar sein. Suchmaschinen sind ein wichtiger Weg, es erreichbar/er zu machen. Weitere Instrumente, wie soziale Netze, folgen. Diese Wege sind so wichtig, dass wir
2004 den SUMA-EV gegründet haben, um freien Wissenszugang sichern zu helfen.

Bankrotterklärung

Die Universität zu Köln hat kürzlich die Funktion ihrer zentralen Suche bei Google eingekauft (http://www.uni-koeln.de/suche/). Wahrscheinlich werden weitere Universitäten diesem "Vorbild" folgen. Dies ist mit wenigstens ca. 30.000,-EUR noch ein realtiv teures Vorbild. Wenn viele deutsche Universitäten diesem folgen, geht es schon um etliche Millionenbeträge, und der Steuerzahler wird berechtigt fragen, warum deutsche Universitäten nicht mehr in der Lage sind, diesen Service selbst zu leisten.

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Partnerschaft Semager / LinkArena

Das Bookmark-Portal Linkarena und Semager haben Ihre Partnerschaft unter Dach und Fach gebracht.

So werden Suchanfragen bei LinkArena ab sofort mit ähnlichen Suchwörtern von Semager ausstaffiert und dem Suchenden vorgeschlagen. Eine Suche nach z.B. "HP Scanner" bringt die Ergebnisse "Scanjet", "Flachbettscanner" und "Hewlett Packard" zutage. Der Benutzer kann sich so besser orientieren und seine Suchergebnisse verfeinern, bis er genau das gesuchte gefunden hat.

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Werbung - Kernaufgabe der Suchmaschinenbetreiber?

Theo Röhle von der Universität Hamburg hat einen interessanten Beitrag über die Erhebung von Nutzerdaten bei Suchmaschinen, insbesondere bei der personalisierten Suche geschrieben. In ‘Think of it first as an advertising system’: Personalisierte Online-Suche als Datenlieferant des Marketings” (pdf) kommt er zu dem Ergebnis, "dass die gezielte Vermarktung von Werbeplätzen sich zur Kernaufgabe der Suchmaschinenbetreiber entwickelt hat." Die Personalisierte Online-Suche wie sie Google und Yahoo anbieten, können zwar für viele Nutzer die Suchergebnisse verbessern - also die Relevanz für den Einzelnen erhöhen -, durch die Protokollierung und Auswertung des Userverhaltens wird der Nutzer jedoch selbst überwachbar und persönliche Daten werden (möglicherweise gar zeitlich unbeschränkt) für kommerzielle Zwecke (aus)nutzbar.

Aufgrund des kommerziellen Hintergrunds der großen Suchmaschinen ist dies meiner Meinung nach nicht verwundernswert. Als profitorientierte Unternehmen sind sie in der Tat gezwungen, jedwede Möglichkeit Einnahmen zu erzielen zu nutzen.

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