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Weblog von wsb

Street View, Internet Monopoly und was dagegen zu tun ist, Interview "Neue-OZ", 19.8.2010

Interview Waltraud Messmann, Neue-Osnabrücker Zeitung, mit Wolfgang Sander-Beuermann, 19.8.2010 Tweet this

Für den Leiter des Suchmaschinenlabors an der Leibniz-Universität in Hannover, Dr. Wolfgang Sander-Beuermann, ist der Google- Kartendienst Street View „nur die Spitze des Eisbergs“. Seine Horrorvision: Globale Internetkonzerne wie Google übernehmen das Netz vollständig, und der Nutzer ist nur noch Konsument, „dem man möglichst das Geld aus der Tasche“ zieht.

Mit dem Kartendienst Street View hat Google jetzt auch die Politik gegen sich aufgebracht. Ist die Aufregung berechtigt?

Ja, ich halte diese Aufregung für sehr berechtigt.

Sie haben bereits vor Jahren vor der Supermacht Google gewarnt. Reagiert die Politik zu spät?

Ja, wieder einmal. Die gesamte Entwicklung, und dabei ist ja Street View nur die Spitze des Eisbergs, war vor Jahren bereits klar abzusehen.

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Freies Wissen - Freies Suchen

Michael Christen, "Erfinder" und Chefentwickler der freien Suchmaschinen-Software YaCy (htp://yacy.net) und SuMa-eV Ehrenmitglied, hat beim Linux-Tag am 12.6.2010 in einem bemerkenswerten Interview mit dem Deutschlandfunk auf den untrennbaren Zusammenhang zwischen "Freiem Wissen" auf der einen Seite, und dem "freien Finden dieses Wissens" auf der anderen Seite hingewiesen:

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Interview zu den WLAN-Scans von Google Street View

Gerald Reischl, Autor des Buches " Die Google Falle" im Interview mit Wolfgang Sander-Beuermann:

Gerald Reischl: "Wie schätzen sie die aktuelle Situation nach dem Bekanntwerden der WLAN-Scans von Google Street View ein? Ist Googles Image nun im Keller bzw. bröckelt Googles Saubermann-Image?"

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Existenzgefährdung durch Jugendmedienschutz-Staatsvertrag, SuMa-eV Newsletter 6-10

Tweet this Der folgende Blogeintrag stammt aus dem SuMa-eV Newsletter 6-10. Die Newsletter können abonniert werden unter der Adresse: http://suma-ev.de/newsletterabo.html

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder und Freunde des SuMa-eV,

bevor wir zum Hauptthema dieses Newsletters, der existentiellen Gefährdung von Suchmaschinen durch Neuformulierungen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages (JMStV) kommen, vorab ein paar Worte zum:

Selbstverständnis des SuMa-eV

Unser Namenskürzel SuMa-eV weist auf den Ursprung hin: SuMa-eV wurde im Juli 2004 gegründet als "Gemeinnütziger Verein zur Förderung der Suchmaschinen-Technologie und des freien Wissenszugangs".

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Vom Ende des Internets, wie wir es heute kennen

Wie die deutsche und europäische Zivilgesellschaft bei der Weiterentwicklung des Internets interventionsfähig werden kann. Aufruf zu einer strategischen Diskussion
(Call for Paper)

Das Internet steht am Beginn einer neuen Epoche. Ging es bisher um schnellen, niedrigschwelligen Wissenszugang und einfache weltweite Vernetzungsmöglichkeiten, drängen kommerzielle und machtstrategische Interessen zunehmend in den Vordergrund. Freiheit und Offenheit weichen schrittweise Zensur und Kontrolle.

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SuMa Awards 2010

Im Internet stehen die Alarmsignale auf ROT: das Netz entwickelt sich zu einer oligarchischen Struktur. Der Machtkampf der globalen Giganten oder Eingriffe staatlicher Institutionen drohen die Kreativität der Netzbewohner zu planieren. DARUM ist es extrem wichtig, dass Alternativen erhalten bleiben und neue geschaffen werden!

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Widerspruch einlegen gegen Google Street View

Der folgende Text ist ein Auszug aus dem "SuMa-eV Newsletter 3-10". Die Newsletter können abonniert werden unter
http://suma-ev.de/newsletterabo.html

Widerspruch gegen Street View kann eingelegt werden per Briefpost an:

Google Germany GmbH

- Street View -

ABC-Strasse 19

20354 Hamburg



oder per EMail an:

streetview-deutschland@google.com

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Die grenzenlose Google-Gläubigkeit

Derzeit läuft eine Kartellklage gegen Google - die Blogs, Nachrichtenticker und Medienberichte sind voll davon. Aber selten habe ich so viel schwadronierendes Gefasel zu einem offenbar emotionsbeladenem Thema gelesen. Da wird allerorten die arme Firma mit dem hübschen bunten Logo bemitleidet, wie die bösen Kartellwächter sie nun angeblich attackieren. Dabei ist von den eigentlichen Vorwürfen noch überhaupt nichts bekannt - trotzdem werden sie vehement von allen Seiten zurückgewiesen.

Wie gesagt: die Vorwürfe in der Kartellklage sind im einzelnen nicht öffentlich bekannt, also können wir dazu gar nichts sagen. Bekannt sind lediglich recht allgemeine Formulierungen: Google manipuliere die Suchergebnis-Reihenfolge. Machen wir uns nun die Mühe, selber nach Fakten zu suchen.

Zum Vorwurf: Manipulation der Suchergebnisse. Dazu geben wir bei google.de das Wort >europa< ein. Wir erhalten zunächst stimmig Erscheinendes, dann jedoch einen Ausgabeblock mit der Überschrift "Ergebnisse anzeigen für: europa versicherung" und dann einige Ergebnisse, welche die "Europa-Versicherung" darstellen. Nanu, das sieht doch aus wie ein typischer Werbeblock, abgesetzt durch waagerechte Linien. Dieser Block ist jedoch nicht als Werbung gekennzeichnet. Das erscheint mir schon seltsam. Ähnliches funktioniert auch zu anderen Abfragewörtern.

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